Persönliche Kontakte

Für viele ist es ein leidiges Thema, doch zur Jobsuche bzw. zur Karriere gehört es inzwischen in fast allen Branchen eindeutig dazu: Das Netzwerken oder Kontakte spielen lassen. Leider werden nämlich viele Stellen gar nicht mehr für die Allgemeinheit ausgeschrieben, sondern unter Bekannten verteilt. Ob Vitamin B, Klüngel oder Vetternwirtschaft – allgemein ist diese Art der Jobsuche nicht gern gesehen, weil sie eigentlich nicht fair ist.

Ein bisschen Gleichgewicht kann man jedoch wieder in die Angelegenheit bringen, wenn sich jeder um eigene Kontakte bemüht. Oft ist das ja auch sinnvoll, zum Beispiel dann, wenn man Praktika macht und danach den Kontakt zur jeweiligen Firma aufrecht erhält, um später noch einmal darauf zurück zu kommen. Oder wenn man sich auf Jobmessen persönlich bei Firmen vorstellt, um seiner Anfrage Individualität zu verleihen.

Als Jobeinsteiger muss man sich erst mal daran gewöhnen, wie es in der Jobwelt läuft: Tu ich dir einen Gefallen, dann habe ich auch einen Gefallen bei dir gut. Was einem vielleicht erst unangenehm erscheint, ist in der Arbeitswelt längst Gang und Gebe. Damit man sich nicht nur dann bei einem geschäftlichen Kontakt meldet, wenn man Unterstützung braucht oder in irgendeiner Weise von ihm profitieren will und damit man nicht in Vergessenheit gerät, lohnt es sich, immer mal wieder Kontakt zu halten. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb viele Firmen Weihnachtskarten an ihre Kunden verschicken. Kontakte kann man heute auch in den verschiedenen Social Networks knüpfen, allen voran auf der Plattform Xing. Dort kann man sich selbst mit seinen Qualifikationen präsentieren und für Aufträge angeschrieben werden.

Eine andere Art der Kontakte sind Privatkontakte. So kann es beispielsweise sehr hilfreich sein, wenn ein Freund der Eltern in einer Branche arbeitet, in die man einsteigen will. Oder wenn man zu seinen Studienfreunden Kontakt hält, die schließlich ebenfalls wichtige Positionen in der zukünftigen eigenen Branche einnehmen können. Diese Netzwerke sind eigentlich die schönsten, weil man zu Freunden den Kontakt nicht künstlich erhalten muss, um davon zu profitieren, sondern weil sie eben Freunde sind!

Bild: pixelio.de © Stephanie-Hofschlaeger

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