Netzwerk oder Kontakte

Netzwerke sind zu einem sehr wichtigen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. Egal, ob im privaten oder beruflichen Bereich, Netzwerke können der Schlüssel zu vielen Türen sein. Aber was genau ist ein Netzwerk und wie kann man am besten davon profitieren?

Wenn es darum geht neue Stellen zu besetzen, greifen Unternehmen oft auf persönliche Kontakte und Empfehlungen ihrer Mitarbeiter zurück. Deshalb ist es von besondere Bedeutung schon früh am Aufbau von Kontakten arbeiten. Wenn man selbst sich auf dem offiziellen Weg für eine Stelle beworben hat, wartet man dann vergeblich auf die Rückmeldung. Manche Stellen werden sogar nicht einmal mehr ausgeschrieben, sondern direkt über interne Empfehlungen besetzt.

Grundsätzlich beginnt Networking schon im Freundes- und Bekanntenkreis. Die Freunde haben ebenfalls Freunde mit denen man dann durch den eigenen Freundeskreis verbunden ist. Oftmals fällt in diesem Zusammenhang auch der Begriff „soziale Vernetzung“. Auf dem selben Prinzip basieren auch eine Reihe von Plattformen im Internet, sogenannte „Social Networks“. Aus professioneller Sicht wäre hier an erster Stelle wohl Xing.com zu nennen.

Ziel dieser Seite ist das Verwalten von Geschäftskontakten aber unter den über sieben Millionen Mitgliedern befinden sich auch etliche Studenten, die die Plattform als Sprungbrett nutzen. Zu den erfolgreichsten Social Networks, die eher auf privaten als professionellen Kontakten basieren, zählen Facebook.com und Studivz.net. Neben der Kommunikation spielen in diesen Netzwerken auch Kontaktsuche, Wohnungs- oder Jobvermittlung eine wichtige Rolle – wie auf einem überdimensionalen Schwarzen Brett.

Auch Studentenorganisationen sind häufig hilfreich um Kontakte für die spätere berufliche Laufbahn zu knüpfen. Organisationen wie SIFE oder AIESEC bieten nicht nur praktische Erfahrungen sondern sind häufig auch eng mit Partnerunternehmen verbunden. Oft bieten solche Vereinigungen Ihren Mitgliedern auch den direkten Kontakt zu Unternehmen in Form von exklusiven Jobmessen oder Vorträgen von Führungskräften. So kann schon während dem Studium ein enger Kontakt zum Wunscharbeitgeber aufgebaut werden. Einen zweifelhaften Ruf besitzen Studentenverbindungen, wobei diese ihren Mitgliedern häufig ebenfalls zu einem erfolgreichen Jobeinstieg verhelfen.

Auf sehr sinnvolle Weise kann man schließlich auch Kontakte knüpfen, wenn man schon während seines Studiums Praktika macht oder einen Nebenjob als Werkstudent ausübt. So kann man dem potenziellen künftigen Arbeitgeber nämlich gleich schon beweisen, dass man im Job gut geeignet ist!

Wer also auf der Suche nach seinem Traumjob ist, sollte so früh wie möglich mit dem Kontakteschließen beginnen um später auf ein möglichst weitläufiges Netzwerk zurückgreifen zu können. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass Networking alleine nicht reicht. Denn letztendlich ist es auch die persönliche Qualifikation, die über eine Anstellung entscheidet.

Bild: pixelio.de © Gerd Altmann

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